Zeit-Ton

Zeit-Ton Porträt. Thomas Larcher. Gestaltung: Ursula Strubinsky

"Viele moderne Komponisten haben ein Misstrauen gegen die grundlegenden Dinge im Menschen entwickelt. Dagegen komponiere ich an. Musik muss vom Körper verstanden werden", so der gebürtige Innsbrucker Thomas Larcher. Der Pianist und Gründer der Festivals "Klangspuren" und "Musik im Riesen" hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt dem Schreiben von Musik zugewendet.

Das Wiener Konzerthaus widmet dem 48-jährigen Künstler in der laufenden Saison einen eigenen Zyklus. Eröffnet wird dieser am kommenden Donnerstag mit der Aufführung von Thomas Larchers neuem "Konzert für Violine, Violoncello und Orchester", das vom RSO Wien unter Cornelius Meister und der Geigerin Viktoria Mullova und dem Cellisten Matthew Barley interpretiert wird. Dieses Ereignis ist ein willkommener Anlass, das aktuelle Schaffen von Thomas Larcher näher zu beleuchten.

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