Moment - Leben heute
Eine Frage der Körner. Über Vogelfüttern als Leidenschaft und den Markt dahinter. Gestaltung: Nadja Kwapil. Moderation und Redaktion: Barbara Zeithammer
6. Februar 2014, 14:40
Wenn der Winter endgültig Einzug hält, wird es für Vögel schwieriger in der freien Natur Nahrung zu finden. Kein einfach gefundenes Fressen für Vögel also, wohl aber für Vogelliebhaber und Hobby-Ornithologen.
Sie packen ihre unbeschwert eingekauften Vogelfuttervorräte in die Jackentaschen, um ihre Lieblinge da draußen mit einem Snack für zwischendurch zu versorgen. Sie befüllen ihre Vogelfutterhäuschen oder funktionieren ihre Handflächen zu Futtertheken um, mitunter in der Hoffnung das Tier aus nächster Nähe beobachten zu können.
Hinter dieser "Vogelfütterleidenschaft" steckt ein riesiger Markt. Ob Online oder direkt im Geschäft - die Körnermischungen für Vögel gibt es mittlerweile an jeder Ecke zu kaufen, in den Regalen jedes noch so kleinen Drogerie- oder Supermarktes türmen sich die schweren Futtersäcke in verschiedensten Variationen.
Dabei brauchen Vögel gar kein Zufutter vom Menschen, vor allem dann nicht, wenn es warm ist. Sie kommen alleine zurecht - das sagen zumindest die einen. Falsch, meinen die anderen, Vögel zu versorgen sei mittlerweile eine moralische Pflicht des Menschen - und zwar eine ganzjährige.
Nadja Kwapil über einen florierenden Futter-Markt, der über die Zeit durchaus sinnvoll geworden ist.
Service
Birdlife Österreich
Gabriele Krb
Claudia Roson
