Institut für Wertschätzung - Kollektiv Raumstation

Investitionen in Boden und Beton gelten auch und vor allem in Krisenzeiten als sichere Bank. Doch: Welcher Wert steckt wirklich im Boden einer Brache? Ausgehend von der kollektiven Erfahrung räumlicher Bedrängtheit im Zuge des Covid-19-Lockdowns betrachtet das Kollektiv Raumstation Wien den Wert städtischen Freiraums neu. Der herkömmlichen monetären Bewertung von Grund und Boden wird eine sinnliche Untersuchung gegenüber gestellt: eine Wertschätzung, die ideelle, immaterielle und gemeinschaftliche Werte gezielt aufspürt und sichtbar macht. Auf einer Brache im 17. Bezirk in Wien betreibt das Kollektiv daher gemeinsam mit der Nachbarschaft und den Besucherinnen der VIENNA DESIGN WEEK eine experimentelle Wertemessstation mit vielfältigem Programm: ob Brachensport, gemeinsame Jause, Seniorinnentreff oder Homeoffice unter freiem Himmel. Für zehn Tage entsteht eine Alltagsutopie, die den Wert der Brache ermitteln möchte, nicht ihren Preis. Link zur Website: https://raums...

weiterlesen

Kultur 27.08.2020

Indigo City - Die Stadt danach

Indigo City ist Garten, Bühne, Netzwerk und Vision. Ausgangspunkt ist der Dachgarten am ehemaligen Sophienspital und die Idee das Zwischennutzungsprojekt WEST durch Kultur und Wissensvermittlung zu beleben. Durch die COVID-19 Krise und die entstandene Isolation fielen Aufträge, Kooperationen, sozialer Austausch und Veranstaltungsorte weg. Jedoch hatten wir Zeit und ein kaum genutztes WEST. Die Idee für ein transdisziplinäres Projekt als Impulsgeber für zukünftiges Arbeiten entstand. Unsere Vision der Indigo City bündelt unser Schaffen, ist identitätsstiftend und bildet den Blauen Faden. Im Vordergrund stehen die Freude am Kooperieren und das Vertrauen in Synergieeffekte. Zeitgenössische Zirkusperformance trifft auf Floristik, Installation und Choreographie auf Landschaftsarchitektur. Projektleitung: Jana Kilbertus und Verena Schneider Eine Kooperation von Netzwerk Dachbesetzung, Freifall und Sendeschluss Web: www.indigocity.net FB: https://www.facebook.com/diestadtda...

weiterlesen

Kultur 27.07.2020

1.Wiener Lastenfahrradmarkt

Was wir anders machen? Wir fahren, wir fahren Rad, wir fahren Lastenrad. Wir sind mobil, lokal, sind regional. Wir treten autonom in die Pedalen, Wir spielen mit Ideen, mit moderaten Distanzen, wir atmen intensiv. Made in Wien Favoriten - jeden 3. Sonntag im Monat: der 1. Mobile Wiener Lastenfahrrad-Markt, Bloch Bauer Promenade 28, Sonnwendviertel auf dem Vorplatz des Grätzelmixers, auch bikes & rails mit dabei. wir schaffen öffentlichen Raum, experimentieren Mikroökonomie. Wir leben neue Stadt, sind widerständig, erforschen neue Ökologien, Wir spinnen kreative Netze & Werke. Wir öffnen uns dem Unbekannten: Kunst, slow Food, solar, Selbst-Versorgung, urban green, care&repair, Tausch und Handel, Geschenk und Wert. Wir schwitzen und kühlen uns im Wind. Wir fahren und geniessen. Homepage: https://esel.at/termin/106078/1-mobiler-wiener-lastenfahrrad-markt

weiterlesen

Kultur 30.06.2020

NORMAL

In 4 Grazer Stadtrandbezirken erforschen wir den Transformationsprozess an den Rändern, zwischen Stadt und Land. Gemeinsam mit orizzontale (Rom), public works (London) und Georg Winter (Saarbrücken) wollen wir neue Orte für Gemeinschaft etablieren. Wenn das Eis schmilzt, denkt man an veränderte Polkappen, schmelzende Gletscher. Aber für NORMAL bedeutet das Schmelzen des Eises - abgesehen von ökologischen Themen – Orte der Gemeinschaft jenseits von Konsum zu etablieren. Was ist normal? Was wünschen Sie sich als neues Normal, für eine Kultur der Gemeinschaft? Dazu veranstalten wir 2021 den „Third World Congress of the Missing Things“ in der Eisteichsiedlung in Graz: Dafür sind Ihre Beiträge gefragt! „NORMAL x 4“ ist ein Projekt von transparadiso für das Kulturjahr Graz 2020. Kontaktdaten: holub@transparadiso.com Homepage:http://www.transparadiso.com

weiterlesen

Kultur 16.06.2020

Sprachperformanzreparatur der Zukunft

Sags, aber sags anders! Also wie du einer Frau, die dir taugt, leiwand Komplimente machen kannst.. Eine Videocollage von Poetin, Sängerin und Performerin Fräulein Hahnkamper Homepage: https://www.fraeuleinhahnkamper.com/

weiterlesen

Kultur 03.06.2020

»Kino kommt — Euer Lichtspiel für Haus und Hof«

Ein Kinoerlebnis für die ganze Nachbarschaft, eine Verwertungsstrategie für Filmverleihe im Entwurfsstadium: Angelehnt an das Prinzip von Lebensmittelieferservices bringt »Kino kommt« exklusive und hochwertige Kinokost direkt in die Wiener Häuser und Höfe – parallel zum Kinostart und noch bevor Filme online verfügbar sind. Geliefert wird per Fahrradbot/in. Gezahlt wird vorab und pauschal. Wer bestellt, ist Host und sorgt für die entsprechenden Rahmenbedingungen vor Ort – im Grunde reicht eine weiße Wand. Das Paket umfasst eine kompakte technische Infrastruktur sowie die zeitlich begrenzte Lizenz für die Vorführung eines aktuellen Kinofilms für eine Zuseher/innengruppe undefinierter Größe. Wer das soziale Erlebnis Kino schätzt, muss folglich nicht mehr nur ins Kino. Denn: Das Kino kommt! http://www.studio1f.at/

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Ernst & Schmäh SOMMERTOUR

Wir sind fünf Künstler_innen der „Ernst & Schmäh Kulturvernichtung“ (https://www.ernst-schmaeh.com). Im August begeben wir uns auf eine zweiwöchige Sommertour. Unzählige Auftritts- und somit Gagenausfälle während der Corona-Maßnahmen haben uns dazu bewegt, die Sommertour zu planen. Wir haben uns zusammengetan und nutzen diesen außergewöhnlichen Sommer. Viel mehr Österreicher_innen als sonst sind nun zuhause. Lange gab es keine Live-Musik. Wir wollen Interessierten auf unkompliziertem Weg einen bunten Konzertabend anbieten. An ungewöhnlichen Open-Air-Orten treten wir abends auf. Wir zeigen kurze Reisefilme und spielen Solo, im Duo oder als große Band. Ein Fotograph begleitet uns und dokumentiert die Sommertour. Jedes Konzert wird ein Fest für Groß und Klein, Jung und Alt.

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

TOMORROW

Wer sind Sie? Arnold Reinthaler. Ein in Wien lebender Künstler, der Zeitbegriffe mit bildhauerischen Mitteln zu modellieren versucht. Was ist das Problem? >Zukunft< wird oft als Utopie gedacht, als ein in zeitlicher Ferne liegender Ort, wo Hoffnungen und Visionen angesiedelt sind oder schon begraben liegen. Zukunft verkommt zur Müllhalde aufgeschobener Ideen und Probleme. Was machen Sie neu/anders? Seit März 2016 leuchtet am Dach der Mariahilfer Straße1 die künstlerische Installation TOMORROW. Ein animierter Zukunftsbegriff, fehleranfällig, mit oft defekten Leuchtstäben. Der Schriftzug TOMORROW zeichnet sich dabei unentwegt neu, nimmt Konturen an, bevor er wieder verblasst. Die Pointe liegt in der permanenten Handlung im Hier und Jetzt. Durch das ständige Konstruieren des Zukunftsbegriffs in >Echtzeit< (das Video läuft original etwas langsamer) wird Gegenwart konstituiert. >Zukunft< wird hier an Ort und Stelle verhandelt und nicht ins Anderswo und Irgendwann a...

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Wiener Art Library, WAL

Die Wiener Art Library erweitert das kulturelle Angebot der Stadt um ein partizipatives und breit zugängliches Feature, in Form eines Verleihs für zeitgenössische Kunst, der an die Standorte der Wiener Büchereien angedockt wird. Die bildende Kunst kommt so nicht nur in alle Bezirke der Stadt, sondern auch in die Wohnzimmer der Wienerinnen und Wiener. Zusätzlich wird der physische Bestand um eine digitale Plattform erweitert, die zum Leihen und Betrachten von zeitgenössischer Kunst designt ist. Hier findet zum einen die Schnittstelle zur Smart City Wien statt und zum anderen die Positionierung der Kunst als Kommunikationsverstärker für eine breite Öffentlichkeit. Das große Potenzial der Kunst, – ihre soziale und verbindenden Kraft wird aktiviert und ihr Handlungsspielraum, im Sinne einer solidarischen und offenen Gesellschaft mit gleichberechtigtem, niederschwelligem Zugang zu Bildung, Kunst und Kultur, entscheidend vergrößert. Die Wiener Art Library wurde beim Ideenwett...

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Ich brauche Platz!

Kooperatives Kunst- und Raumforschungsprojekt (TU Wien mit KÖR Wien und IBA_Wien. Idee und Gesamtleitung: Karin Harather, Instagram-Koordination: Carla Schwaderer). Der Mangel an (Aktivitäts-)Räumen und gesellschaftlicher Teilhabe stellt für viele – und zunehmend auch junge – Menschen ein großes Handicap dar, das zu Passivität, Rückzug und Perspektivlosigkeit führen kann. Das Projektteam forscht gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen (aktuell in drei IBA-Zielgebieten), um alternative Denk- und Handlungsmöglichkeiten für gestalterische Selbstwirksamkeit und neue Lebensqualitäten zu schaffen – abseits von Konsumzwang und Leistungsdruck. Als mobile räumliche Basis und Plattform dient ein von Architekturstudierenden ausgebautes Bus-Labor. Während der Covid-19-Beschränkungen wurde das Projekt für Social Media adaptiert: https://www.instagram.com/ich.brauche.platz/

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Gemeinsam reparieren wir einen Dachschaden!

Ein Beitrag zur, Reparatur der Zukunft – oe1.ORF.at. Hier geht es um ein Gedankengebäude, um eine Lebenseinstellung, um ein Weltbild. Das Selbst, an dem wir alle teilhaben steht in der Mitte und unsere ICH´s, Sternen gleich, die sind die Bezugspunkte für dieses gemeinsame Selbst. Die Aufgabe vom ICH ist nur Bezugspunkt zu sein, damit Selbstbewusstsein entstehen kann. Wenn du deinem ICH noch andere Aufgaben gibst, dann bekommt dein ICH Stress. Ein gestresster Bezugspunkt kann seiner eigentlichen Aufgabe, ruhig zu bleiben nicht nach kommen. Es kann kein Selbstbewusstsein entstehen, keine Selbsterkenntnis, ….. kein Selbstversorger! Bleibt das ICH im Hintergrund, dann nimmt es teil an diesem lebendigen Selbst. Nur dieses Selbst ist nicht mein Selbst, es ist unser Selbst. Für gemeinsame Reparaturarbeiten, oder für eine Bauanleitung stehe ich gerne zur Verfügung. hannes.kronbichler@gmx.at

weiterlesen

Kultur 31.05.2020

simplify.art mobile app - Reparatur der Zukunft

Was die Zukunft bringt, das weiß niemand. Wir können nur unser Möglichstes tun, dass die Zukunft vielleicht so aussieht, wie wir sie uns wünschen. Was auch immer man in der Kunstwelt macht, man braucht den Namen des Künstlers, den Titel des Werks, das Entstehungsjahr, die Technik und die Maße. Alle verschwenden unglaublich viel Zeit damit, diese Informationen zusammenzusuchen und weiterzugeben. Es gibt kein einheitliches System, mit dem man diese wichtigsten Infos kommunizieren kann. Deshalb hab ich simplify.art als Smartphone App entwickelt. Da kann man das einspeichern und es wem anderen schicken. Klingt so einfach. Ist es auch und soll’s auch sein. Und mit dem Handy ist es auch gratis, damit jeder dabei sein kann. Nur wenn mans jeden Tag machen muss und am Computer sitzt kostet’s halt jeden Monat was. Dafür spart man sich hoffentlich viel Zeit und Nerven in Zukunft. Das ist der Beitrag, den ich leisten kann, zur Reparatur der Zukunft. Homepage: https://simplify.art/homepa...

weiterlesen

Kultur 31.05.2020