SILENT WALK - Ein Rahmen für die Stille

Sich um die Gegenwart zu kümmern, ist die Basis für eine sich positiv entwickelnde Zukunft. Den vielen Informationen, die uns täglich überfluten, gelegentlich den Rücken zu kehren, um im Innenraum Platz zu schaffen, führt zu einer wohltuenden Leere, die mit innerer Stille gepaart wieder zu neuer Energie führt. Diese Erfahrung hat mein Leben in den letzten Jahr geprägt, sie mit anderen Menschen zu teilen, wurde mir ein immer größeres Bedürfnis. Mit meinem Format SILENT WALK habe ich dann einen Rahmen für die Stille gefunden, in dem Menschen für ein paar Stunden aus ihrem Alltag buchstäblich austreten können, um einfach nur zu sein. Sich mit der Natur zu verbinden, dem Geist eine Pause zu gönnen - das alles ist nicht nur die Basis für Zufriedenheit, sondern auch Nährboden für neue Ideen. Website: www.angelatroendle.com

weiterlesen

Kultur 12.11.2020

Temporary art space in Seestadt

Ausgangspunkt für dieses Projekt ist der Wunsch, Künstler_innen einen erschwinglichen Arbeitsplatz zu bieten, eine Austauschplattform für die Gemeinde zu schaffen und darüberhinaus das kulturelle Leben im 22. Bezirk zu bereichern. Dank einer Kollaboration mit Wien 3420 Aspern Development hat sich die Idee ergeben und momentan werden uns zwei nicht genutzte Räumlichkeiten für den Zeitraum des Projekts zur Verfügung gestellt. Ein 80 Quadratmeter großes Loft, das für 4 Monate ca. 6 Künstler_innen als Atelierplatz dienen wird und ein fünfstöckiger, halboffener Turm, der für das Finale des Projekts als Ausstellungsraum benutzt wird. Um möglichst faire Bedingungen für die Auswahl der Künstler_innen zu schaffen wird diese durch eine Jury, die aus Personen von verschiedensten Kunstrichtungen besteht, kuratiert. Für Dokumentationszwecke wird ein Katalog und auch ein kurzes Video produziert werden. In dem wird das ganze Konzept des Projekts erklärt, die kreative Arbeit gezeigt, der Aufbau ...

weiterlesen

Kultur 04.11.2020

Institut für Wertschätzung - Kollektiv Raumstation

Investitionen in Boden und Beton gelten auch und vor allem in Krisenzeiten als sichere Bank. Doch: Welcher Wert steckt wirklich im Boden einer Brache? Ausgehend von der kollektiven Erfahrung räumlicher Bedrängtheit im Zuge des Covid-19-Lockdowns betrachtet das Kollektiv Raumstation Wien den Wert städtischen Freiraums neu. Der herkömmlichen monetären Bewertung von Grund und Boden wird eine sinnliche Untersuchung gegenüber gestellt: eine Wertschätzung, die ideelle, immaterielle und gemeinschaftliche Werte gezielt aufspürt und sichtbar macht. Auf einer Brache im 17. Bezirk in Wien betreibt das Kollektiv daher gemeinsam mit der Nachbarschaft und den Besucherinnen der VIENNA DESIGN WEEK eine experimentelle Wertemessstation mit vielfältigem Programm: ob Brachensport, gemeinsame Jause, Seniorinnentreff oder Homeoffice unter freiem Himmel. Für zehn Tage entsteht eine Alltagsutopie, die den Wert der Brache ermitteln möchte, nicht ihren Preis. Link zur Website: https://raums...

weiterlesen

Kultur 27.08.2020

Indigo City - Die Stadt danach

Indigo City ist Garten, Bühne, Netzwerk und Vision. Ausgangspunkt ist der Dachgarten am ehemaligen Sophienspital und die Idee das Zwischennutzungsprojekt WEST durch Kultur und Wissensvermittlung zu beleben. Durch die COVID-19 Krise und die entstandene Isolation fielen Aufträge, Kooperationen, sozialer Austausch und Veranstaltungsorte weg. Jedoch hatten wir Zeit und ein kaum genutztes WEST. Die Idee für ein transdisziplinäres Projekt als Impulsgeber für zukünftiges Arbeiten entstand. Unsere Vision der Indigo City bündelt unser Schaffen, ist identitätsstiftend und bildet den Blauen Faden. Im Vordergrund stehen die Freude am Kooperieren und das Vertrauen in Synergieeffekte. Zeitgenössische Zirkusperformance trifft auf Floristik, Installation und Choreographie auf Landschaftsarchitektur. Projektleitung: Jana Kilbertus und Verena Schneider Eine Kooperation von Netzwerk Dachbesetzung, Freifall und Sendeschluss Web: www.indigocity.net FB: https://www.facebook.com/diestadtda...

weiterlesen

Kultur 27.07.2020

1.Wiener Lastenfahrradmarkt

Was wir anders machen? Wir fahren, wir fahren Rad, wir fahren Lastenrad. Wir sind mobil, lokal, sind regional. Wir treten autonom in die Pedalen, Wir spielen mit Ideen, mit moderaten Distanzen, wir atmen intensiv. Made in Wien Favoriten - jeden 3. Sonntag im Monat: der 1. Mobile Wiener Lastenfahrrad-Markt, Bloch Bauer Promenade 28, Sonnwendviertel auf dem Vorplatz des Grätzelmixers, auch bikes & rails mit dabei. wir schaffen öffentlichen Raum, experimentieren Mikroökonomie. Wir leben neue Stadt, sind widerständig, erforschen neue Ökologien, Wir spinnen kreative Netze & Werke. Wir öffnen uns dem Unbekannten: Kunst, slow Food, solar, Selbst-Versorgung, urban green, care&repair, Tausch und Handel, Geschenk und Wert. Wir schwitzen und kühlen uns im Wind. Wir fahren und geniessen. Homepage: https://esel.at/termin/106078/1-mobiler-wiener-lastenfahrrad-markt

weiterlesen

Kultur 30.06.2020

NORMAL

In 4 Grazer Stadtrandbezirken erforschen wir den Transformationsprozess an den Rändern, zwischen Stadt und Land. Gemeinsam mit orizzontale (Rom), public works (London) und Georg Winter (Saarbrücken) wollen wir neue Orte für Gemeinschaft etablieren. Wenn das Eis schmilzt, denkt man an veränderte Polkappen, schmelzende Gletscher. Aber für NORMAL bedeutet das Schmelzen des Eises - abgesehen von ökologischen Themen – Orte der Gemeinschaft jenseits von Konsum zu etablieren. Was ist normal? Was wünschen Sie sich als neues Normal, für eine Kultur der Gemeinschaft? Dazu veranstalten wir 2021 den „Third World Congress of the Missing Things“ in der Eisteichsiedlung in Graz: Dafür sind Ihre Beiträge gefragt! „NORMAL x 4“ ist ein Projekt von transparadiso für das Kulturjahr Graz 2020. Kontaktdaten: holub@transparadiso.com Homepage:http://www.transparadiso.com

weiterlesen

Kultur 16.06.2020

Sprachperformanzreparatur der Zukunft

Sags, aber sags anders! Also wie du einer Frau, die dir taugt, leiwand Komplimente machen kannst.. Eine Videocollage von Poetin, Sängerin und Performerin Fräulein Hahnkamper Homepage: https://www.fraeuleinhahnkamper.com/

weiterlesen

Kultur 03.06.2020

»Kino kommt — Euer Lichtspiel für Haus und Hof«

Ein Kinoerlebnis für die ganze Nachbarschaft, eine Verwertungsstrategie für Filmverleihe im Entwurfsstadium: Angelehnt an das Prinzip von Lebensmittelieferservices bringt »Kino kommt« exklusive und hochwertige Kinokost direkt in die Wiener Häuser und Höfe – parallel zum Kinostart und noch bevor Filme online verfügbar sind. Geliefert wird per Fahrradbot/in. Gezahlt wird vorab und pauschal. Wer bestellt, ist Host und sorgt für die entsprechenden Rahmenbedingungen vor Ort – im Grunde reicht eine weiße Wand. Das Paket umfasst eine kompakte technische Infrastruktur sowie die zeitlich begrenzte Lizenz für die Vorführung eines aktuellen Kinofilms für eine Zuseher/innengruppe undefinierter Größe. Wer das soziale Erlebnis Kino schätzt, muss folglich nicht mehr nur ins Kino. Denn: Das Kino kommt! http://www.studio1f.at/

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Ernst & Schmäh SOMMERTOUR

Wir sind fünf Künstler_innen der „Ernst & Schmäh Kulturvernichtung“ (https://www.ernst-schmaeh.com). Im August begeben wir uns auf eine zweiwöchige Sommertour. Unzählige Auftritts- und somit Gagenausfälle während der Corona-Maßnahmen haben uns dazu bewegt, die Sommertour zu planen. Wir haben uns zusammengetan und nutzen diesen außergewöhnlichen Sommer. Viel mehr Österreicher_innen als sonst sind nun zuhause. Lange gab es keine Live-Musik. Wir wollen Interessierten auf unkompliziertem Weg einen bunten Konzertabend anbieten. An ungewöhnlichen Open-Air-Orten treten wir abends auf. Wir zeigen kurze Reisefilme und spielen Solo, im Duo oder als große Band. Ein Fotograph begleitet uns und dokumentiert die Sommertour. Jedes Konzert wird ein Fest für Groß und Klein, Jung und Alt.

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

TOMORROW

Wer sind Sie? Arnold Reinthaler. Ein in Wien lebender Künstler, der Zeitbegriffe mit bildhauerischen Mitteln zu modellieren versucht. Was ist das Problem? >Zukunft< wird oft als Utopie gedacht, als ein in zeitlicher Ferne liegender Ort, wo Hoffnungen und Visionen angesiedelt sind oder schon begraben liegen. Zukunft verkommt zur Müllhalde aufgeschobener Ideen und Probleme. Was machen Sie neu/anders? Seit März 2016 leuchtet am Dach der Mariahilfer Straße1 die künstlerische Installation TOMORROW. Ein animierter Zukunftsbegriff, fehleranfällig, mit oft defekten Leuchtstäben. Der Schriftzug TOMORROW zeichnet sich dabei unentwegt neu, nimmt Konturen an, bevor er wieder verblasst. Die Pointe liegt in der permanenten Handlung im Hier und Jetzt. Durch das ständige Konstruieren des Zukunftsbegriffs in >Echtzeit< (das Video läuft original etwas langsamer) wird Gegenwart konstituiert. >Zukunft< wird hier an Ort und Stelle verhandelt und nicht ins Anderswo und Irgendwann a...

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Wiener Art Library, WAL

Die Wiener Art Library erweitert das kulturelle Angebot der Stadt um ein partizipatives und breit zugängliches Feature, in Form eines Verleihs für zeitgenössische Kunst, der an die Standorte der Wiener Büchereien angedockt wird. Die bildende Kunst kommt so nicht nur in alle Bezirke der Stadt, sondern auch in die Wohnzimmer der Wienerinnen und Wiener. Zusätzlich wird der physische Bestand um eine digitale Plattform erweitert, die zum Leihen und Betrachten von zeitgenössischer Kunst designt ist. Hier findet zum einen die Schnittstelle zur Smart City Wien statt und zum anderen die Positionierung der Kunst als Kommunikationsverstärker für eine breite Öffentlichkeit. Das große Potenzial der Kunst, – ihre soziale und verbindenden Kraft wird aktiviert und ihr Handlungsspielraum, im Sinne einer solidarischen und offenen Gesellschaft mit gleichberechtigtem, niederschwelligem Zugang zu Bildung, Kunst und Kultur, entscheidend vergrößert. Die Wiener Art Library wurde beim Ideenwett...

weiterlesen

Kultur 02.06.2020

Ich brauche Platz!

Kooperatives Kunst- und Raumforschungsprojekt (TU Wien mit KÖR Wien und IBA_Wien. Idee und Gesamtleitung: Karin Harather, Instagram-Koordination: Carla Schwaderer). Der Mangel an (Aktivitäts-)Räumen und gesellschaftlicher Teilhabe stellt für viele – und zunehmend auch junge – Menschen ein großes Handicap dar, das zu Passivität, Rückzug und Perspektivlosigkeit führen kann. Das Projektteam forscht gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen (aktuell in drei IBA-Zielgebieten), um alternative Denk- und Handlungsmöglichkeiten für gestalterische Selbstwirksamkeit und neue Lebensqualitäten zu schaffen – abseits von Konsumzwang und Leistungsdruck. Als mobile räumliche Basis und Plattform dient ein von Architekturstudierenden ausgebautes Bus-Labor. Während der Covid-19-Beschränkungen wurde das Projekt für Social Media adaptiert: https://www.instagram.com/ich.brauche.platz/

weiterlesen

Kultur 02.06.2020